Friteuse Test 2016 – die besten Friteusen im Vergleich

Viele Gerichte wie Schnitzel, Nuggets oder Pommes gelingen in der Bratpfanne oder im Backofen längst nicht so gut wie in der Friteuse. Aber lohnt sich der Kauf im Hinblick auf die Kosten und Mühen, die mit der Anschaffung eines elektrischen Gerätes zum Frittieren anheimfallen?

Für die Fettverweigerer gibt es eine gute Nachricht: Es sind auch Friteusen erhältlich, die ohne Fett auskommen und dennoch schmackhafte Ergebnisse erzielen können. Unser Friteuse Test zeigt auf, welche verschiedenen Arten von Friteusen es gibt und mit welchen Stärken und Schwächen die Produkte aufwarten.

ModellTestsieger
Tefal ActiFry YV9601 2in1
Tefal ActiFry YV9601 2in1
Bestseller
Philips HD9240/90 Airfryer XL
Philips HD9240/90 Airfryer XL
Tefal ActiFry FZ7070
Tefal ActiFry FZ7070
Princess Digitale Airfryer
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Tristar FR-6990
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Preistipp
Moulinex AM3021
Moulinex AM3021
DeLonghi F 28.311.W1
DeLonghi F 28.311.W1
Testergebnis98 %97 %95 %93 %92 %89 %88 %
Kundenbewertung4 Bewertungen469 Bewertungen211 Bewertungen89 Bewertungen57 Bewertungen293 Bewertungen100 Bewertungen
ArtHeißluftHeißluftHeißluftHeißluftHeißluftÖlÖl
Leistung1.400 W2.100 W1.400 W1.500 Watt1.500 Watt1.800 W1.800 W
Fassungsvermögen1.5 kg1.2 kg1.0 kg1.0 kg1.0 kg1.5 kg1.0 kg
Fettfüllmenge0.02 l0.02 l0.015 lkein Fett benötigtkein Fett benötigt2.2 l1.2 l
Spülmaschinenfest
Sichtfenster
Timer
Abschaltautomatik
Maße39 x 30 x 49 cm31.5 x 30.2 x 43.2 cm39.8 x 24.5 x 39.8 cm38.6 x 34.6 x 32.4 cm39 x 33.8 x 32.8 cm32.2 x 29.3 x 46.3 cm31 x 23.9 x 36.1 cm
Gewicht6 kg7 kg5 kg5 Kg6 Kg1.5 kg3.4 kg
Vor- und Nachteile
  • einfache Reinigung
  • gleichmäßiges Frittierergebnis
  • hochqualitatives Produkt
  • inklusive Rezeptbuch
  • wenig Geruchsentwicklung
  • viele Funktionen
  • einfache Reinigung
  • sehr geringe Aufheizzeit
  • Autostopp bei Öffnung
  • kein Beschlagen des Sichtfensters
  • Timer mit Signal am Ende der Garzeit
  • Überhitzungsschutz
  • einfache Reinigung
  • einfache Bedienung
  • geringe Geruchsentwicklung
  • integrierter Handgriff
  • fettfrei
  • einfache Bedienung
  • regelbares Thermostat
  • sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • sehr geruchsarm
  • automatische Deckelöffnung
  • Rotierender Fritierkorb für eine um 50% reduzierte Ölmenge
  • "Cool-Touch" Wand
  • auswechselbare Filter gegen geruch und Fettdunst
Zum Angebot

Friteuse Test – darauf kommt es bei Friteusen an

Arten von Friteusen – es geht auch ohne Fett

Bevor man die unterschiedlichen Modelle betrachtet, ist ein Blick auf die unterschiedlichen Friteusenarten nötig, um die passende Zubereitungsart zu ermitteln.
Generell unterscheidet man zwischen drei verschiedenen Funktionsweisen:

  • Klassische Friteuse: Über ein Heizelement im Boden wird das eingefüllte Fett oder Öl in der Friteuse erhitzt, woraufhin die Speisen in einem Frittierkorb in das heiße Fett gesenkt werden.
  • Kaltzonen-Friteuse: Bei der Kaltzonen-Friteuse befindet sich das Heizelement (meist ein Heizstab oder eine Heizspirale) ein bis zwei Zentimeter über dem Boden im Öl, wodurch ein kälterer Bereich im unteren Teil des Behälters entsteht. Diese Art des Frittierens ist gesünder, da durch eine geringere Hitze die Entstehung von Acrylamid vermindert wird, welches sich besonders bei Temperaturen von über 170 °C bildet. Außerdem backen weniger Speisereste am Boden fest, wodurch ein Anbrennen verhindert werden kann.
  • Heißluft-Friteuse: Die Heißluft-Friteusen nutzen die gesündeste Art des Garens der drei Funktionsweisen, da sie gänzlich auf Fett verzichten können. Vor allem ernährungsbewusste Menschen sollten den Blick auf diese „Mini-Backofen“ richten. Gesünder und kalorienärmer als mit Heißluft kann man nicht „frittieren“, wobei das Frittieren eigentlich wegfällt.

Die Speisen werden ähnlich wie im Backofen durch eine Heißluftzirkulation bei einer kontrollierten Gartemperatur von ca. 150 °C erhitzt. Transfette und Acrylamide haben hier kaum eine Chance.
Der typisch frittierte Geschmack ist aber natürlich anders, da das Fett hier als Geschmacksträger fehlt. Es gibt jedoch auch Heißluft-Friteusen, bei denen man Speisen mit einer geringen Menge an Öl zubereiten kann.

Friteuse Test – darauf haben wir besonders geachtet

Beim Kauf der richtigen Friteuse gilt es dann auf verschiedene Dinge zu achten.

  • Geschmack: Allen voran sollten die Speisen gelingen, ansonsten ist Geschmack weiterhin Ansichtssache. Ob man nun fettiger (klassische oder Kaltzonen-Friteuse) oder aber gesünder (Heißluft-Friteuse) essen möchte, ist jedem selbst überlassen. Bei einigen Gerichten hat das klassische Frittieren aber einen Vorteil, da die Speisen einfach schmackhafter gelingen wie z.B. bei Pommes Frites.
  • Handhabung und Reinigung: Ein Küchenhelfer sollte einfach zu bedienen sein und Friteusen arbeiten eigentlich selbsterklärend. Die Reinigung erweist sich bei einigen Modellen als schwierig, vor allem ein herausnehmbarer Frittierkorb und spülmaschinenfeste Teile der Friteuse sind hier ein Plus.
  • Qualität und Sicherheit: Beim Blick auf den Preis darf man die Qualität der Produkte nicht vernachlässigen. Viele Markenhersteller haben in puncto Sicherheit und Verarbeitung die Nase vorn, aber es gibt auch einige günstige Varianten, die durchaus ihren Zweck erfüllen. Von einigen Billigmodellen sollte man aber die Finger lassen, da sonst schnell mal die Küche in Brand geraten kann.

Wer sich noch nicht für eine Friteuse entschieden hat, erfährt bei uns, bei welchen Produkten man bedenkenlos zugreifen und losfrittieren kann – Kaufempfehlungen und Preis-Leistungssieger inklusive.

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